Digital Self Care & Social Media:

Wie digitale Selbstfürsorge unsere psychische Gesundheit stärkt
Warum Digital Self Care heute wichtiger ist denn je
Was ist das Erste, was viele Menschen morgens tun? Sie greifen zum Smartphone. Noch bevor der Tag richtig beginnt, sind wir mit Social Media, Nachrichten und E-Mails konfrontiert. Diese ständige digitale Erreichbarkeit kann auf Dauer zu innerer Unruhe, Erschöpfung und Überforderung
führen.
Ich erlebe immer häufiger, dass Menschen unter genau dieser digitalen Dauerpräsenz leiden – besonders im Zusammenhang mit sozialen Medien. Gleichzeitig
wächst das Bedürfnis nach mehr Achtsamkeit, Klarheit und Balance. Digital Self Care setzt genau hier an.
Digitale Medien & Social Media: Zwischen Verbindung und Überforderung
Smartphones und soziale Netzwerke begleiten uns durch den gesamten Alltag. Viele Nutzungsmuster laufen dabei unbewusst ab: kurzes Scrollen zwischendurch, automatisches Checken von Benachrichtigungen oder das Gefühl, ständig reagieren zu müssen.
Social Media Plattformen sind so gestaltet, dass sie unsere Aufmerksamkeit möglichst lange binden. Likes, Kommentare und neue Inhalte wirken wie kleine Belohnungen. Gleichzeitig konsumieren viele Menschen Nachrichten direkt über soziale Netzwerke – eingebettet zwischen Unterhaltung und privaten Einblicken.
Diese Mischung aus permanenter Reizüberflutung, emotional belastenden Inhalten und sozialem Vergleich kann unser psychisches Gleichgewicht beeinträchtigen. Typische Folgen sind:
• Konzentrationsprobleme
• Schlafstörungen
• innere Unruhe
• Erschöpfung
• das Gefühl, nicht abschalten zu können
• Gedankenkarussell
Was bedeutet Digital Self Care?
Digital Self Care beschreibt einen bewussten, selbstfürsorglichen Umgang mit digitalen Medien und Social Media. Ziel ist nicht der komplette Verzicht, sondern eine reflektierte Nutzung, die die eigene psychische Gesundheit unterstützt.
Digitale Selbstfürsorge bedeutet:
• achtsam mit Zeit und Aufmerksamkeit umzugehen
• klare Grenzen im digitalen Raum zu setzen
• regelmäßige Offline-Pausen einzuplanen
• Social Media bewusst und nicht automatisiert zu nutzen
So entsteht wieder mehr Raum für Erholung, Fokus und echte Verbindung – zu sich selbst und zu "realen" Freunden.
5 praktische Tipps für mehr Digital Self Care im Alltag
1. Eigene Social-Media-Gewohnheiten reflektieren
Beobachte mal, wann und warum Du Social Media nutzt. Aus Interesse, aus Langeweile oder zur Ablenkung? Schon diese bewusste Wahrnehmung ist ein wichtiger erster Schritt zur Veränderung.
2. Benachrichtigungen gezielt reduzieren
Nicht jede App muss jederzeit Aufmerksamkeit einfordern.
Deaktiviere unnötige Push-Nachrichten
und nutze Fokus- oder Ruhezeiten – besonders während der Arbeit oder am Abend.
3. Digitale Pausen fest einplanen
Bildschirmfreie Zeiten,
etwa beim Essen, vor dem Schlafengehen oder beim Spazierengehen, helfen dem Nervensystem, zur Ruhe zu kommen. Auch ein handyfreies Schlafzimmer kann die Schlafqualität verbessern.
4. Nachrichten & Social Media bewusst konsumieren
Lege
feste Zeitfenster für Social Media und Nachrichten fest. Wählen Deine Informationsquellen gezielt aus und vermeiden dauerhaftes Scrollen.
5. Analoge Rituale wieder integrieren
Lesen, Schreiben, kreative Tätigkeiten oder bewusstes Nichtstun
schaffen Ausgleich zum digitalen Alltag. Schon kleine analoge Inseln können spürbar entlasten.
Digital Self Care & psychische Gesundheit
Digitale Selbstfürsorge ist ein wichtiger Bestandteil moderner mentaler Gesundheit. Sie hilft dabei, Stress zu reduzieren, emotionale Überforderung zu vermeiden und wieder mehr innere Stabilität zu entwickeln.
Wenn Du merkst, dass Dein Umgang mit Social Media eng mit Stress, Erschöpfung oder emotionalem Druck verbunden ist, kann eine psychologische Begleitung sinnvoll sein. In meiner psychologischen Beratung (online) unterstütze ich Dich dabei, Deine individuellen Muster zu erkennen, warum brauchst du es, ist es ein Ersatz für etwas?
Wir erarbeiten alltagstaugliche Strategien und Lösungen für einen gesunden Umgang mit digitalen Medien.
Wenn du spürst, dass diese Begleitung Dich anspricht, schreib mir gerne für ein unverbindliches, kostenloses Kennenlerngespräch (ca. 15-20 Min.):
pbraeu@info-ayurveda-yoga.de
In diesem Gespräch klären wir, ob und wie ich Dich begleiten darf.
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Ich unterstütze dich gerne,
Deine Petra Bräu

